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Feelming aus Thülen startet durch

Mario Bürger aus Thülen will Zuschauer über Emotionen packen

Brilon. Der 22-jährige Mario Bürger aus Thülen hat sich einen Traum verwirklicht. Er ist erfolgreich als Werbefilmer tätig.
Coole Jungs mit coolen Kappen. Rapmusik. Häuserfassaden. Rasante Skateboard-Stunts auf der Treppe. Großstadt-Feeling. Eingefangen und zu einem Werbefilm verarbeitet hat Mario Bürger diese Szenen in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Der 22-Jährige aus Thülen kommt selbst aus der Skaterszene, wo er erste Video von sich und seinen Freunden gedreht hat. Eine Leidenschaft, aus der er inzwischen einen Beruf gemacht hat. Seit 2012 ist Mario als Werbefilmer selbstständig.
Seine Bilder sprechen Emotionen an
„Feelming“ heißt das Unternehmen des jungen Firmeninhabers. Der Name ist Programm. Der 22-Jährige produziert Filme, in denen es vor allem darum geht, den Zuschauer über Emotionen anzusprechen, die Werbebotschaft über Bilder, Musik, ungewöhnliche Perspektiven und den gezielten Einsatz von Licht an den Kunden zu bringen. Wie zum Beispiel in der Werbung für ein Fitness-Studio: Ein Sportler beim Seilchentraining, Muskelpakete in kräftezehrenden Trainingszenen, Power-Musik, Lichteffekte – der Zuschauer fühlt die Werbe-Botschaft, taucht ein in die Welt aus Fitness, Kraft und Sport.
Beigebracht hat sich der Thülener das Filmemachen praktisch selbst. Er erinnert sich noch gut: „Angefangen hat alles vor etwa zehn Jahren. Als meine Kumpels und ich angefangen haben, Skateboard zu fahren. Ich habe sie aus Spaß gefilmt, das zusammen geschnitten. Habe das weiter verfolgt und habe mich informiert, was hinter der Kunst des Filmemachens steckt.“ Mit 16 kam der erster Kunde, ein Skate-Shop aus Lippstadt, für den er einen Werbefilm drehte – der Grundstein für das heutige Unternehmen war gelegt. Schnell folgten weitere Aufträge und so stand der junge Mann schon bald vor der Entscheidung, nach der Ausbildung zum Elektriker weiter in diesem Beruf zu arbeiten oder als Filmemacher alles auf eine Karte zu setzen und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
Hobby zum Beruf gemacht
Heute ist er froh, dass er sich entschlossen hat, das zu machen, was ihm am meisten Spaß macht: Filmen: „Ich habe das große Glück, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben.“ Ein Beruf, der ihn nach mehreren Jobs im Sauerland inzwischen auch internationale Aufträge beschert. Inzwischen ist er oft im Ausland unterwegs: Kürzlich ist er in London gewesen, dann hat ihn ein Mode-Dreh nach Mailand geführt und jetzt freut er sich auf eine Reise nach Monacco, wo er im April Aufnahmen für einen Super-Car-Club machen wird.
Festgelegt auf eine bestimmte Branche ist der Thülener bei seiner Arbeit nicht. Nach wie vor hat er Aufträge aus den Bereichen Skaten, Mode, Eventsport und Fitness, aber auch heimische Industrie- und Handwerksbetriebe haben ihre Unternehmen schon von ihm in Szene setzen lassen. Er kürzlich hat er für eine große Fitness-Studio-Kette in Frankfurt gedreht und selbst die gesamte Produktion dafür organisiert: Vom Model, über den Tonmann bis hin zur Dreh-Genehmigung für die Drohne, die vor der Großstadt-Skyline für eindrucksvolle Bilder sorgen soll. „Mir ist es ganz wichtig, im Vorfeld genau zu analysieren, was der Kunde möchte. Gemeinsam überlegen wir dann eine Strategie, wie man das Ganze am besten dann am Markt platzieren kann,“ erklärt der Sauerländer Jung-Unternehmer. Großen Wert legt er darauf, dass „die Atmosphäre stimmt“, die gewünschte Stimmung rüber kommt und über Emotionen ein bestimmtes Lebensgefühl zum Zuschauer transportiert wird. Dabei heißt es für den 22-Jährigen auch weiterhin „Learning by Doing“, also durch immer neue Produktionen, aber auch Fortbildungen täglich etwas Neues dazu zu lernen.
Weiter in Brilon arbeiten
Seinen Unternehmensstandort möchte Mario Bürger auch künftig gerne in Brilon beibehalten. Seine Entscheidung erklärt er so: „Hier vor Ort gibt es eine gute Wirtschaft und damit auch potentielle Kunden für mich. Und nach einigen Tagen Dreh in einer energiegeladenen Großstadt genieße ich die Ruhe und die Natur hier im Sauerland“.
Und an alle Jugendlichen, bei denen es um das Thema Berufswahl geht, möchte Mario Bürger einen Rat mit auf den Weg geben: „Geht eurer Leidenschaft nach und lasst euch nicht von euren Eltern oder Lehrern weismachen, dass ein anderer Weg der richtigere wäre, weil er üblicher ist oder in der Gesellschaft besser angesehen ist.“

Quelle: https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/mario-buerger-aus-thuelen-will-zuschauer-ueber-emotionen-packen-id213592415.html

 
 
 
 

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